AL DENTE

Wie so oft hat alles in Neapel begonnen, wo Nudelgerichte sehr beliebt waren. Da Pasta ein Luxusartikel darstellte, wurde in den übrigen Regionen Italiens üblicherweise Gemüsesuppen gegessen und Nudeln dann weich gekocht. Händler baten „Nudelsnacks“ bereits im 16. Jahrhundert auf der Straße als eine Art „Fastfood“ an.

Frei nach dem Motto „Zeit ist Geld“ wurde die Garzeit der Nudel reduziert und der Kunde bekam seine Nudeln bissfest. Von Neapel aus eroberte diese Art Nudeln zuzubereiten (al dente) ganz Italien.

WAS IST DAS GEHEIMNIS?

Lebensmitteltechniker aus Wien haben festgestellt, dass bissfest gegarte Nudeln weniger dick machen. Das liegt daran, dass bei ihrem Verzehr ein Teil der Stärke unverkleistert in kristalliner Form bleibt und weitgehend unverdaubar ist. Dies ist auch der Grund dafür, dass der Blutzuckerspiegel langsamer als bei weichen Nudeln ansteigt.

Eingedeckter Tisch mit Rotweinglas gefüllt, Penne mit Burrata und Tomaten und Olivenöl im Hintergrund